KRYOTHERAPIE MIT BIOFEEDBACK

Kryotherapie wird seit Menschengedenken zur Behandlung von Traumata eingesetzt. So wurde die therapeutische Verwendung von Eis und Schnee bereits von Hippokrates (460-377 v. Chr.) erwähnt.

Die Kryotherapie wurde bereits häufig wegen ihrer positiven Wirkung eingesetzt – jedoch auf völlig empirische Art und Weise. Aus diesem Grunde waren die Behandlungsergebnisse äußerst inkonsistent; dies ist wahrscheinlich der Grund, weshalb Kryotherapie von den einen wärmstens empfohlen, von den anderen dagegen skeptisch beurteilt wird. Das Verfahren zur Anwendung der Kryotherapie hat mehrere Entwicklungsstadien durchlaufen. Es ist jedoch insbesondere der Zuwachs an physiologischem Wissen, der uns die Wirkung besser verstehen lässt und eine bessere Bestimmung der unterschiedlichen Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen ermöglicht.

Der CR 1000 IR setzt neue Maßstäbe in Sachen Kryotherapie. Das Gerät verwendet gekühlte Umgebungsluft. Es handelt sich um das erste Kryotherapie-Gerät überhaupt, bei dem die Kühlung über ein so genanntes Biofeedback-System erfolgt, so dass eine gleichbleibende Temperatur des behandelten Bereichs gewährleistet ist. Und somit die gefährlichen Verbrennungen der Haut ( Gefrierbrand ) bei der Kältetherapie verhindert.

Ein intelligentes Handstück misst nicht nur die Temperatur des behandelten Bereichs, sondern passt den Luftstrom automatisch an die aktuelle Hauttemperatur an. Die Regelung des Luftstromes erfolgt automatisch, um die Temperatur aufrechtzuerhalten.

Unabhängig von der angewendeten Technik bzw. dem angewendeten physikalischem Prinzip sollte eine Kryotherapie stets in zwei Schritten durchgeführt werden:

Der erste Schritt besteht in der Herbeiführung eines thermischen Schocks, d.h. der schnellstmöglichen Senkung der Hauttemperatur. Die rasche Herbeiführung dieses Schocks ist dabei insofern wichtig, als jegliche Anpassungs- und Abwehrmechanismen unterbunden werden müssen. Im Idealfall muss der Schock in weniger als 3 Minuten eintreten. Zielt die Behandlung auf Neuroreflexe als Reaktion ab, muss er in weniger als 1 Minute herbeigeführt worden sein.

Der zweite Schritt besteht in der Stabilisierung der Temperatur. Hierdurch wird zum einen die Hunting-Reaktion herbeigeführt bzw. verstärkt, zum anderen wird das Muskelgewebe gekühlt. Dieser Effekt geht stärker in die Tiefe und, da das Gewebe eine gewisse „Masse” bildet, fungiert dieses gewissermaßen als „Akkumulator“, wodurch eine nachhaltigere Wirkung erzielt werden kann – auch über den Abschluss der Behandlung hinaus. Das Problem liegt hierbei darin, die Hauttemperatur auf eine Art und Weise zu stabilisieren, dass die gewünschte Wirkung der Kryotherapie eintritt, ohne dabei das Risiko einer Beschädigung des Gewebes einzugehen.


Wirkweise / Ziel der Behandlung
Schmerzausschaltung ( Analgesie ): Dabei sinkt die Hauttemperatur auf unter 15 °C und bewirkt die Kühlung eine verlangsamte Weiterleitung von Nervenimpulsen.

Entzündungshemmung ( Antiphlogese ): Die rasche Anwendung von Kälte vermindert die Produktion von Neurotransmittern, die für Entzündungen verantwortlich sind. Dies ermöglicht die Verminderung der Substanzen, die Schmerzen verursachen um 70 bis 80%, was eine schwächere entzündliche Reaktion zur Folge hat.

Neurologische Wirkungen wie bereits erwähnt kann Kälte zu einer Schmerzausschaltung ( Analgesie ) führen – unter der Voraussetzung, dass die Temperatur auf unter 15 °C sinkt. Zusätzlich verringert Kälte die Auswirkungen einer Muskelspastik.

Vasomotorische Reaktionen: Die Abkühlung des Gewebes führt zu einer raschen arteriolaren und kapillaren Gefäßverengung über die Reflexe ( Thermoregulation ). Zahlreiche Autoren haben diese Reaktionen beschrieben, obwohl nicht jeder den entsprechenden Schlussfolgerungen folgt. Heutzutage wird davon ausgegangen, dass die abwechselnden Gefäßerweiterungen und -verengungen durch eine abnehmende Affinität der adrenergischen Rezeptoren herrühren. Die abweichenden Schlussfolgerungen lassen sich durch unterschiedliche Bedingungen während der Versuche erklären.


Indikationen ( Krankheitsbilder )

• Sportmedizin und Traumatologie
• ( akute ) Verstauchungen/Verrenkungen
• Bursitis, Tendinitis
• Rheumatologie
• Stoßwellentherapie
• Muskelverspannungen
• Neuralgie
• Postoperative Chirurgie
• Schmerzen


Nur mit ärztlicher Verordnung!
Weitere Informationen zur Therapie bekommen Sie in unserer Praxis.



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